"Resident Evil 7" stark zensuriert in Japan

14. Februar 2017, 16:59
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Spritzendes Blut und schmatzende Geräusche beglücken nur das Herz der westlichen Spieler

Im Herrenhaus der Bakers geht es nicht in allen Ländern so brutal zu, wie es westliche Spieler kennen. In Japan, das Land in dem das Game entwickelt wurde, kam "Resident Evil 7" nämlich stark zensiert auf den Markt. So bleiben in der lokalisierten Fassung beispielsweise in Hälften gehackte Köpfe einfach ganz und auch das Blut sprudelt nur verhalten.

Fotos statt abgetrennter Köpfe

Sogar in der etwas blutigeren Fassung des Spiels, der "Grotesque Version", ist die Variante nicht mit dem amerikanischen Original, die auch in Österreich erhältlich ist, zu vergleichen. Der Youtube Kanal Censored Gaming hat mit einem Video auf die Zensur in dem Spiel aufmerksam gemacht, in dem drei der Unterschiede zu sehen sind.

censored gaming
Ein Vergleich zwischen der nordamerikanischen und japanischen Version des Spiels.

Statt einem eklig mutierten Kopf im Kühlschrank, findet sich im japanischen Gefrierkasten nur noch ein Foto mit einem roten X darauf, das darauf hindeuten soll, dass diese Person nicht mehr am Leben ist. Auch beim Suchen mancher Gegenstände wurde von den Entwicklern ganz genau darauf geachtet, wo sich die Dinge befinden, worauf wir, um nicht alles zu spoilern, hier jedoch nicht näher eingehen werden. (rhe, 14.2.2017)

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Wir spielen "Resident Evil 7".
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    foto: capcom
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