"Wir hätten gerne mehr rausgeholt"

14. Februar 2017, 14:17
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Reaktionen des ÖSV-Teams auf das Viertelfinal-Aus im Teambewerb der WM

Marcel Hirscher (AUT): "Wir hätten gerne mehr rausgeholt aus dem heutigen Tag. Das Finale, Halbfinale zu erreichen, wäre ein guter Schritt gewesen. Das mit der neuen Kipptechnik wird sich durchsetzen, das hat man gesehen. Die Schweden, das haben wir gewusst, sind mannschaftlich richtig, richtig stark und waren einfach besser. Natürlich könnte man jetzt herumtun, aber Fakt ist, es ist so, wie es heute ist. Da könnte man sicherlich schneller fahren. Nicht einmal wenn man aus Aruba kommt, heißt das etwas. Meine Zeit war im ersten Durchgang auch nicht so schlecht. Aber der Belgier ist einfach saugut Ski gefahren."

Stephanie Brunner (AUT): "Ich bin da positiv reingestartet, das macht es schon um einiges leichter für den Donnerstag. Es ist schade, dass wir in der zweiten Runde ausgeschieden sind. Es ist eine lässige Stimmung da, das Wetter ist lässig."

Manuel Feller (AUT): "Man geht davon aus, dass der Marcel den Lauf gewinnt. Mein erster Lauf war ganz okay. Beim zweiten Lauf darf mir das nicht passieren (Feller verlor gleich nach dem Start einen Stock; Anm.). Es ist ja nicht einmal das erste Mal, das ist mir beim Parallel-RTL auch schon passiert. Die Mädels sind gut gestartet, dann habe ich gehört, dass der Marcel verloren hat. Dann hab ich gegen den Hargin gewinnen müssen, bei diesem Bewerb. Die Enttäuschung ist natürlich riesengroß."

Katharina Truppe (AUT): "Wir haben gewusst, die Schweden sind stark. Extrem schade. Es war echt ziemlich cool, die Stimmung passt gut."

Andreas Puelacher (ÖSV-Rennsportleiter Herren): "Das war ein Duell auf höchstem Niveau, wenn man die Zeiten anschaut. Es war schade, dass der Manuel den Stock verliert. Die Laufzeit (von Marcel Hirscher; Anm.) war nicht so schlecht. Entscheidend ist, die Schweden waren einfach um das Quäntchen schneller als wir. Schweden war vorher schon für mich der Topfavorit."

Tessa Worley (FRA): "Das waren viele Emotionen, wenn man gemeinsam jubeln kann. Wir haben schon gestern gemeinsam trainiert und uns gegenseitig gepusht. Das Finale war so eng, Mathieu (Faivre; Anm.) hatte viel Druck, weil wir 1:2 zurück waren. Als wir dann dank seiner Zeit noch vorne waren, war die Freude riesengroß."

Alexis Pinturault (FRA): "Unglaublich, das war eine tolle Teamleistung. Wenn einer schlecht gefahren ist, hat ihn ein anderer herausgerissen." (APA, 14.2.2017)

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