Nach Tod eines Babys: Antrag auf U-Haft für Kindesvater

14. Februar 2017, 13:03
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Noch kein Obduktionsergebnis, weitere Untersuchungen erforderlich

St. Pölten – Nach dem Tod eines möglicherweise misshandelten Babys waren die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft St. Pölten am Dienstag weiter im Gang. Eine Obduktion wurde durchgeführt, deren vorläufiges Ergebnis aber noch nicht konkret genug sei, sagte Staatsanwaltschaftssprecher Karl Wurzer. Weitere Untersuchungen seien erforderlich.

Ermittelt wird wegen Körperverletzung mit tödlichem Ausgang beziehungsweise wegen Quälens oder Vernachlässigens unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen. Der Kindesvater wurde Montagabend in die Justizanstalt eingeliefert, Dienstagnachmittag werde Antrag auf U-Haft gestellt, sagte Wurzer.

Erhebungen richten sich auch gegen die Mutter des dreieinhalb Monate alten Buben, der in der Nacht auf Sonntag in lebensbedrohlichem Zustand ins Krankenhaus St. Pölten gebracht und anschließend ins SMZ Ost nach Wien überstellt worden war. Die Verletzungen waren derart schwer, dass der Bub kurze Zeit später starb. Festgestellt wurden laut Wurzer ein Schädelbruch, mehrere Rippenbrüche und Hämatome. (APA, 14.2.2017)

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