Mysteriöser Geldfund in Graz: Heiße Spur nach Übersee

14. Februar 2017, 10:22
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Mann im Ausland könnte mehr über Herkunft der knapp 270.000 Euro wissen

Graz – Nachdem im Jänner in einem Grazer Kellerabteil von einem Nachmieter knapp 270.000 Euro gefunden worden waren, hat die Polizei nun eine heiße Spur. Sie führt nach Übersee, wo sich derzeit ein Mann aufhält, der mehr über die Herkunft des Geldes wissen könnte. Die Ermittler hoffen nun, dass die Person bald von ihrem Auslandsaufenthalt zurückkommt, hieß es am Dienstag auf APA-Anfrage.

Bei dem Mann handelt es sich laut Polizeisprecher Leo Josefus um eine Person, "die für den Fall wichtig ist". Mehr wolle man derzeit noch nicht sagen, da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind. Der Auslandsaufenthalt des Mannes sei auf unbestimmte Zeit angesetzt. Sollte er nicht bald wieder nach Österreich kommen, wolle man einen Auslandsschriftverkehr starten.

Der 42-jährige Nachmieter einer Wohnung in Graz-Andritz hatte am 10. Jänner bei der Entrümpelung des Kellers mehrere Bündel 500-Euro-Scheine in einem Karton gefunden. Da er nicht in einen möglichen Kriminalfall verwickelt werden wollte, alarmierte der Finder die Polizei. Nun sind sowohl die Staatsanwaltschaft Graz als auch die Finanzpolizei mit den Ermittlungen beschäftigt. (APA, 14.2.2017)

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