Österreichs IT-Leiter setzen auf Produktivität statt Visionen

14. Februar 2017, 08:07
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3D-Druck in Österreich ein Top-Thema, international eher unbedeutend

Die heimischen IT-Leiter haben durchaus andere Präferenzen als ihre internationalen Kollegen, geht aus einer Umfrage (Sample: 1.200 IT-Verantwortliche) des Unternehmensberaters Deloitte hervor. Auf die Frage, was einen erfolgreichen IT-Manager ausmacht, nannten die Österreicher zu 35 Prozent Produktivität, international waren dies aber nur 14 Prozent.

Hingegen sind 73 Prozent der Meinung, dass Visionen für einen IT-Leiter wichtig sind. In Österreich teilen nur 18 Prozent diese Meinung. Auffällig ist auch, dass mehr als 60 Prozent von Österreichs IT-Manager künftig in 3D-Druck investieren wollen, international sind es hingegen nur knapp über zehn Prozent.

Digitalisierung als Herausforderung

Ganz unterschiedlich ist auch die Einschätzung welche Bereiche künftig den meisten Einfluss auf ihr Geschäft haben werden. Österreichs IT-Leiter sehen dies weit stärker als ihre Kollegen in anderen Ländern im Bereich Recht und Datensicherheit. Die ausländischen Kollegen wiederum sehen die Digitalisierung als größte Herausforderung (68 Prozent vs. 37 Prozent in Österreich).

"In Österreich sind CIOs häufig noch damit beschäftigt, die Basis für den digitalen Wandel zu schaffen, indem sie die IT-Infrastruktur im Unternehmen modernisieren und vor Cyber-Angriffen absichern. Deshalb spielen bei uns neue Technologien noch keine so große Rolle", so Deloitte-Experte Bernhard Göbl. (APA, 14.2.2017)

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