"Trash Doves": Headbangende Taube erobert das Internet

13. Februar 2017, 16:04
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Facebook-Sticker von US-Künstlerin schwärmt in Messenger und soziale Netzwerke aus

Im Internet ist die Taube los, genauer gesagt die "Trash Dove". Immer öfter findet man das das gezeichnete, violette Tier mit dem auffallend großen Auge, oft abgebildet beim Headbangen.

Das etwas bizarr anmutende Geschöpf blickt auf eine kurze, aber steile Karriere zurück. Es ist binnen zwei Wochen vom Facebook-Sticker zum Netzphänomen aufgestiegen, wie etwa Know Your Meme dokumentiert.

Vom Sticker zum Netzphänomen

Erschaffen wurde die ihren Kopf wild schüttelnde Taube eigentlich von Illustratorin Syd Weller aus Florida. Seit 31. Jänner sind mehrere Abbildungen des Vogels als Sticker-Set auf Facebook verfügbar. Dort blieb es weitgehend unbeachtet, bis Anfang vergangener Woche eine thailändische Seite das Tier aus ungeklärten Gründen in einem bizarr anmutenden Musikvideo mit einer Katze kombinierte.

Der Clip sammelte nicht nur über 86.000 Likes und andere Reaktionen, sondern wurde auch von verschiedenen thailändischen Blogs und anderen Medien des südostasiatischen Landes aufgegriffen. Kürzlich schwappte die Taubenwelle schließlich auch in den angloamerikanischen Raum über, wo auf virale Phänomene spezialisierte Plattformen wie 9Gag das Interesse weitertrugen. Und auch in den deutschsprachigen Sphären des Internets wird der Vogel bereits häufiger gesichtet.

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Erschafferin rechnet mit kurzlebigem Hype

Mittlerweile existieren zahlreiche Videos und Animationen mit der "Trash Dove" ebenso wie allerlei Werke, als deren Basis sie dient. Speziell seit dem achten Februar verzeichnet das gurrende Tier massiv gesteigertes Interesse in Googles Suchtrends.

Offiziell sind die Taubensticker derzeit nur auf Facebook und für iOS 10 zu haben. Bald sollen sie auch für den Messenger Line erhältlich sein. Ihre Erfinderin glaubt derweil nicht an die Langlebigkeit des Hypes, wie sie gegenüber Popdust erklärt. Das Interesse werde wohl in ein paar Tagen wieder verpuffen, so ihre Einschätzung. (gpi, 13.02.2017)

  • Im Internet ist die Taube los.
    foto: syd weller

    Im Internet ist die Taube los.

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