Thalhof-Theater expandiert mit Ebner-Eschenbach

13. Februar 2017, 15:04
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Der Salon5 am Thalhof in Reichenau zeigt "Fremde Nähe", "Die Totenwacht" und anderes

Reichenau – Der Salon5 der Theatermacher Anna Maria Krassnigg und Christian Mair bespielt auch heuer wieder den Thalhof in Reichenau an der Rax. Unter dem Titel Fremde Nähe werden Ende Mai, vor allem aber ab dem 4. August "österreichische Sittenbilder" auf der Theaterbühne und in Gesprächsrunden abgehandelt.

Im Rahmen eines Thalhof Opening soll von 26. bis 28. Mai über "Das Geschäft mit der Angst" sowie über "Bedingungen weiblichen Schreibens" referiert und diskutiert werden. Das Thalhof Festival zeigt ab 4. August während einer nunmehr vierwöchigen Laufzeit drei Uraufführungen. Flottgemacht wird die große Marie von Ebner-Eschenbach als Theaterautorin. Aus ihrer Novelle Die Totenwacht fertigt Regisseurin Krassnigg ein Stück mit dem Titel Am Ende eines kleinen Dorfes. Jungdramatiker Mario Wurmitzer (26) steuert das Volksstück Werbung Liebe Zuckerwatte bei: ein groteskes Echo auf Horváth, angesiedelt in einer Kabine des Wiener Riesenrades, versetzt mit den Themen von Terrorangst und Innenpolitik (Regie: Krassnigg).

Evelyne Polt-Heinzl schließlich verantwortet die dem Genius Loci huldigende Textcollage Raxleuchten (Regie: Jérôme Junod). Der Vorverkauf läuft ab 6. März. (poh, 13.2.2017)

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