Kern will von Regierungsumbildung nichts wissen

13. Februar 2017, 12:00
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Nach den Spekulationen in der "Kronen Zeitung" über eine Regierungsumbildung macht Kanzler Christian Kern auf "business as usual"

Wien/Brüssel – In der Koalition wird weiterhin versichert, dass keine Umbildung im Regierungsteam geplant ist: Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) stellte am Montag auf dem Weg nach Brüssel die in Medien kolportierten Rochaden in Abrede.

"Dass die ÖVP das Innenministerium abgibt, würde ich in die Kategorie 'sehr unwahrscheinlich' einordnen", nannte der Kanzler im Gespräch mit Journalisten ein Beispiel. Auch in der Volkspartei selbst war zu hören, dass man das Innenministerium mit Sicherheit nicht der SPÖ überlassen wird.

Die "Kronen Zeitung" hatte am Wochenende unter anderem berichtet, dass Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) durch Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) ersetzt werden könnte.

Karmasin gegen neue und alte Gerüchte

Regelmäßig wird auch Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) als Wackelkandidatin genannt. Auf die jüngsten Spekulationen angesprochen, reagierte sie am Montag eher säuerlich: "Ehrlich gesagt, es ist langsam langweilig" – jede Woche gebe es neue Gerüchte, meinte sie am Rande einer Pressekonferenz auf entsprechende Journalistenfragen. Sie frage sich, warum "die Medien" immer wieder Gerüchte aufgreifen und über diverse "Personalspekulationen" berichten. "Offensichtlich ist nix dran, weil bis dato haben wir nichts gehört", versicherte Karmasin. "Es ist wirklich nichts bekannt." (APA, 13.2.2017)

  • "Sehr unwahrscheinlich", dass die ÖVP das Innenressort abgeben würde, meint Kanzler Kern.
    foto: apa/bka/andy wenzel

    "Sehr unwahrscheinlich", dass die ÖVP das Innenressort abgeben würde, meint Kanzler Kern.

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