"Shinder": Mann sucht mit Tinder-Klon nach Partnerin

13. Februar 2017, 10:58
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War unzufrieden mit bestehenden Datingapps – Shed Simove als einziger Partnervorschlag verfügbar

Er ist 45 Jahre alt, lebt in Großbritannien und arbeitet als Buchautor, Produktdesigner und Motivationscoach. Während sein berufliches Leben gut zu laufen scheint, hat er sein privates Glück noch nicht gefunden.

Seinem Schicksal will er nun mit einem Experiment auf die Sprünge helfen. Er hat eine Dating-App entwickelt, die sich nur um ihn dreht, berichtet Mobile Geeks. Sie heißt "Shinder".

shed simove

Swipen für Shed

Der Name ist eine Wortschöpfung aus "Shed" und "Tinder". Und das auch nicht von ungefähr, denn das Programm ist im Grunde ein Klon der populären Verkupplungsplattform. Nutzer loggen sich via Facebook ein und können anschließend ein Profil anlegen.

Als möglicher Partnervorschlag findet sich auf Shinder ausschließlich Simove selber, der sich als "das aufregendste Date aller Zeiten" bewirbt. Wem sein Profil zusagt, kann gemäß dem bekannten Prinzip nach rechts wischen, um Interesse zu signalisieren. Wischt auch Simove beim eigenen Profil nach rechts, landen beide in einem privaten Chat. Alle anderen erhalten stattdessen einen Einblick in Simoves letzte Facebook-Updates.

Der Brite sucht allerdings nur nach Frauen, verrät schon ein kurzer Werbeclip zu dem Projekt. "Sorry, aber Shed ist derzeit komplett heterosexuell", heißt es in einer kurzen Information an alle Männer, die seinem Profil einen "Like" spendieren.

tedx talks
Shed Simove bei einem Motivationsvortrag auf einem TEDx-Event.

Mit Tinder und Co. unzufrieden

Als Motivation für die Erstellung von Shinder gibt Simove seine Unzufriedenheit mit anderen Dating-Plattformen an. "Ich habe alle üblichen Apps benutzt und ein paar unübliche auch", erklärt er seinen Frust. "Mir ist schnell aufgefallen, dass es schwer ist, in der scheinbar endlosen Auswahl [an Kandidaten] herauszustechen."

Ob er mit Shinder sein privates Glück letztlich finden wird, bleibt abzuwarten. Das Ziel, aufzufallen, hat er aber jedenfalls erreicht. Mittlerweile kursiert sein Projekt über Facebook und hat auch schon für einige Medienberichte gesorgt. (red, 13.02.2017)

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