Sieben Tote bei Zusammenstößen im indischen Kaschmir

12. Februar 2017, 11:59
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Polizeichef: Zivilist ins Kreuzfeuer geraten

Srinagar – Bei Zusammenstößen von Sicherheitskräften mit mutmaßlichen Rebellen im nordindischen Kaschmir sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Bei den Getöteten im Bezirk Kulgam handle es sich um zwei indische Soldaten, vier mutmaßliche Rebellen und einen Zivilisten, der ins Kreuzfeuer geraten sei, teilte der Polizeichef des Staates Jammu und Kaschmir, Shesh Pal Vaid, am Sonntag mit.

Polizeiangaben zufolge hatten Soldaten und Polizisten ein Dorf eingekreist, in dem sich die mutmaßlichen Rebellen versteckt hielten. Daraufhin hätten die Rebellen das Feuer auf die Sicherheitskräfte eröffnet.

Die umstrittene Grenzregion Kaschmir ist auf die Atommächte China, Indien und Pakistan aufgeteilt. Indien und Pakistan haben schon Kriege um die von ihnen beherrschten Gebiete geführt. Immer wieder kommt es im indischen Teil zu Gewalt zwischen Sicherheitskräften und muslimischen Separatisten. (APA, 12.2.2017)

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