Hackerangriff auf Außenministerium in Rom im vergangenen Jahr

    10. Februar 2017, 17:45
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    Auch Gentiloni soll ins Visier der Hacker geraten sein – Dementi aus Moskau

    Der italienische Premier Paolo Gentiloni ist im vergangenen Jahr in seiner Rolle als Außenminister der Regierung von Matteo Renzi ins Visier einer Spionageattacke geraten. Experten verdächtigen russische Hacker. Diese sollen im vergangenen Jahr vier Monate lang versucht haben, in Gentilonis Email-System einzudringen.

    Im Dienst Russlands

    Den Hackern sei es jedoch nicht gelungen, wichtige Korrespondenz des Außenministers auszuspionieren, da Gentiloni sicherheitshalber das Verschicken von Emails mied, berichtete die britische Tageszeitung "The Guardian" am Freitag, die sich auf eine "italienische Quelle" bezog. Die Hacker hätten im Dienst Russlands gehandelt, hieß es. Die römische Staatsanwaltschaft ermittelt um den Fall.

    Das italienische Außenministerium betonte, es sei über den Hacker-Angriff bereits informiert gewesen. Nach einer ersten Attacke seien Maßnahmen zur Stärkung der Informatik-Sicherheitssysteme im Ministerium ergriffen worden. Das Außenministerium in Moskau betonte, es gebe keine Beweise, dass russische Hacker hinter der Spionageattacke gegen das Außenministerium in Rom stecken würden, berichtete die italienischen Nachrichtenagentur ANSA. (APA, 10.2. 2017)

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