Hongkong: 15 Menschen durch Molotow-Cocktail in U-Bahn verletzt

10. Februar 2017, 17:22
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Zwei Personen lebensgefährlich verletzt – Mutmaßlicher Täter soll selbst Feuer gefangen haben

Hongkong – Ein Mann soll in Hongkong einen Molotow-Cocktail in eine vollbesetzte U-Bahn geworfen haben. Das Feuer verletzte 15 Menschen. Zwei Opfer seien lebensgefährlich, sechs schwer verletzt worden, berichtete der Radiosender RTHK am Freitag. Der Täter sei ebenfalls verletzt worden. Er habe sich mit der benzingefüllten Flasche selbst in Brand gesteckt.

"Ein Mann versuchte, einen angezündeten Molotow-Cocktail an Bord eines überfüllten Zuges zu werfen, als er den Bahnsteig der Station Tsim Sha Tsui erreichte, und er fing Feuer", zitierte die "South China Morning Post" eine Polizeiquelle. Videos im Internet zeigten Flammen in einem U-Bahn-Waggon und einen Mann, der auf dem Bahnsteig lag und dessen Kleidung brannte.

"Ich sah Feuer zwei Waggons weiter. Es gab viel Rauch", sagte der Augenzeuge Ray Chau der "South China Morning Post". Der Rauch in einem Waggon habe schnell den ganzen Zug erfüllt. "Eben spielten wir noch mit unseren Handys, dann war plötzlich überall Rauch." Einige Zuggäste hätten gedacht, es habe eine Explosion gegeben. "Viele Leute schrien." (APA, 10.2.2017)

  • Polizeieinsatz in der Station Tsim Sha Tsui in Hongkong.
    foto: reuters/bobby yip

    Polizeieinsatz in der Station Tsim Sha Tsui in Hongkong.

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