McDonald's macht auch mit Ein-Euro-Burgern noch einen Gewinn

10. Februar 2017, 10:34
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Fast-Food-Lieferservice soll in die Bundesländer expandieren – "my burger"-Selbstbau-Option "überraschend gut nachgefragt", so der Chef des Unternehmens

Wien – Die Fastfood-Kette McDonald's will in Österreich das Hauszustellservice, das vor zwei Jahren in Wien gestartet wurde, auch auf die Bundesländer ausweiten. Das kündigte der Österreich-Chef Andreas Schmidlechner im "Kurier"-Interview (Freitag) an. Bei der "my burger"-Option zum "Selberbauen" der Laberln sei man "von der guten Nachfrage überrascht".

Auch an den Cheeseburgern, die seit 2006 unverändert einen Euro pro Stück kosten und von denen dem Bericht zufolge 30 Millionen Stück pro Jahr verkauft werden, verdiene man, "das Produkt ist scharf kalkuliert". Die McDrive-Abholstationen, mit denen McDonald's hierzulande ein Alleinstellungsmerkmal habe, würden ein Drittel zum Geschäft der Fastfood-Kette beitragen, die ihren Umsatz voriges Jahr bei stabil 158 Millionen Gästen von 576 auf 586 Millionen Euro steigern konnte.

Betrieben werden 195 Standorte, davon sind laut Schmidlechner nur 16 Lokale selbst geführt, der Rest von 43 Franchisenehmern. Ein Franchisenehmer benötige 250.000 bis 400.000 Euro Eigenkapital. (APA, 10.2.2017)

  • Der Cheeseburger sei "scharf kalkuliert", sagt der McDonald's-Chef Andreas Schmidlechner.
    foto: apa / afp / loeb

    Der Cheeseburger sei "scharf kalkuliert", sagt der McDonald's-Chef Andreas Schmidlechner.

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