Austria Email: Atlantic hält nach Ende der Angebotsfrist 69 Prozent

10. Februar 2017, 10:27
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Angebot an Streubesitz von weniger als der Hälfte angenommen – Letzter Börse-Handelstag am 24. Februar

Energiewirtschaft/Maschinenbau/Aktienmarkt/Austria Email/Österreich –

Wien/Knittelfeld – Der französische Austria-Email-Mehrheitseigentümer Atlantic hält nach Ende der Angebotsfrist an den Streubesitz rund 69,06 Prozent am steirischen Boilerhersteller. Austria Email wird von der Börse genommen. Das Offert über 10 Euro je Aktie wurde von weniger als der Hälfte angenommen.

Das öffentliche Erwerbsangebot richtete sich auf den Kauf von 405.004 Aktien. Bis Ende der Annahmefrist am 3. Februar seien 170.788 Aktien eingereicht worden, das entspreche einem Anteil von rund 4,06 Prozent am Grundkapital, teilte Austria Email am Freitag mit. Die Treibacher Industrieholding hält als österreichischer Kernaktionär rund 26 Prozent an Austria Email.

Letzter Handelstag an der Wiener Börse soll der 24. Februar sein. Austria Email ist die älteste Aktie am Wiener Handelsparkett – sie wurde am 20. Februar 1855 erstmals an die Börse gebracht.

Der Umtausch der Inhaber- in Namensaktien ist früheren Angaben zufolge ab dem 1. März geplant. Ein Squeeze-Out sei nicht vorgesehen, hatte Austria-Email-Vorstand Martin Hagleitner Mitte Dezember zur APA gesagt: "Wir wandeln die Inhaberaktien in Namensaktien um, und wenn jemand die Aktie behalten will, dann kann er, aber es gibt halt keinen Markt dafür." (APA, 10.2.2017)

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