BMW lag mit Absatz im Jänner weiter hinter Mercedes

10. Februar 2017, 10:23
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Eigentlich sind es ja gute Zahlen, die der Autobauer vorlegt. Aber sein Erzrivale erhöht den Absatz gleich um 18 Prozent

Frankfurt – Der deutsche Autohersteller BMW hat zum Jahresauftakt deutlich weniger Fahrzeuge verkauft als sein Erzrivale Mercedes-Benz. Von seiner Kernmarke lieferte der Münchner Konzern 143.553 Pkw aus und damit um 7,2 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie das Unternehmen heute, Freitag, mitteilte.

Daimlers Pkw-Sparte erhöhte den Absatz dagegen um gut 18 Prozent auf knapp 178.500 Wagen. Im vergangenen Jahr war es Daimler gelungen, erstmals seit elf Jahren wieder größter Premiumautobauer weltweit vor BMW zu werden.

BMW steigerte im Jänner die Verkaufszahlen des kleinen SUV BMW X1 um 40 Prozent. Auch der Absatz des Flaggschiffs 7er legte um fast 30 Prozent auf rund 4.400 Stück weltweit zu. Vertriebschef Ian Robertson erklärte, neue Modelle, vor allem der BMW 5er, sollten im Jahresverlauf für Wachstumsimpulse sorgen. Einschließlich der Marken Mini und Rolls-Royce verkaufte der DAX-Konzern 163.288 Fahrzeuge, ein Plus von 6,8 Prozent. (APA/Reuters, 10.2.2017)

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    foto: ap / schrader
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