Mauer zu Mexiko könnte 21,6 Milliarden Dollar kosten

10. Februar 2017, 06:21
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US-Heimatschutzbehörde geht von mindestens drei Jahren Bauzeit aus

Washington – Der von US-Präsident Donald Trump geplante Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko könnte deutlich teurer werden als von dem Republikaner im Wahlkampf angekündigt. Laut einem internen Bericht der US-Heimatschutzbehörde, der Reuters am Donnerstag vorlag, ist mit Kosten von 21,6 Milliarden Dollar (20,2 Milliarden Euro) zu rechnen. Trump hatte im Wahlkampf von zwölf Milliarden Dollar gesprochen.

Für den Bau werden in dem Dokument zudem mehr als drei Jahre veranschlagt. Heimatschutzminister John Kelly hatte kürzlich erst zwei Jahre als Zeitrahmen genannt. Der Bericht soll Kelly in den nächsten Tagen übergeben werden und als Empfehlung für einen Antrag im Kongress dienen, um den Bau zu starten.

Wahlkampfversprechen

Das Ministerium wollte sich auf Anfrage nicht konkret dazu äußern. Das Präsidialamt erklärte, es sei zu früh, um über einen Bericht zu sprechen, der dem Präsidenten noch nicht offiziell vorgelegt worden sei. Mit der Mauer will Trump die illegale Einwanderung und den Drogenschmuggel bekämpfen. Sie war eines seiner wichtigsten Wahlkampfversprechen. Trump hatte angekündigt, Mexiko werde für den Bau bezahlen. Die Regierung des Nachbarlands weist diese Forderungen zurück. (APA, 10.2.2017)

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