Pühringer-Rücktritt heizt Debatte um Häupl-Nachfolge wieder an

    9. Februar 2017, 17:56
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    Früherer SPÖ-Bundesgeschäftsführer fordert personelle Neuaufstellung

    Wien – Der für 6. April angekündigte Rückzug des oberösterreichischen Landeshauptmanns Josef Pühringer (ÖVP) heizt auch die Nachfolgediskussion um den Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) wieder neu an. Der Wiener Gemeinderat und frühere SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid fordert in der "Tiroler Tageszeitung" eine personelle Neuaufstellung der Wiener SPÖ noch vor dem Parteitag im April.

    "Auch ein Trainer einer Fußballmannschaft, der die Champions League gewonnen hat, muss sich nach so einem Erfolg überlegen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, abzutreten. Wie wir am Beispiel von Niederösterreich und Oberösterreich gesehen haben, haben dort die Landeshauptleute den richtigen Zeitpunkt erkannt", sagte Schmid gegenüber der "Tiroler Tageszeitung".

    Der Parteitag im April "eignet sich ideal für eine inhaltliche Positionierung und einen personellen Neustart", so Schmid an die Adresse des Wiener Landeshauptmanns. Punkto Häupl-Nachfolger zeigte der frühere SPÖ-Bundesgeschäftsführer neuerlich Präferenz für Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig. "Er ist in höchstem Maße – charakterlich und intellektuell – für höchste Funktionen geeignet. Er hat die nötige Erfahrung." (APA, 9.2.2017)

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