Ex-Sowjet-Torhüter Wiktor Tschanow nach Überfall gestorben

9. Februar 2017, 11:16
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57-Jähriger erlag laut Medien schweren Kopfverletzungen

Kiew – Der frühere sowjetische Fußball-Nationaltorhüter Wiktor Tschanow ist am Mittwoch in Kiew offenbar an den Folgen eines Gewaltverbrechens gestorben. Seine früheren Clubs Dynamo Kiew und Schachtar Donezk gaben den Tod des 57-Jährigen am Donnerstag bekannt, ohne auf die genaue Todesursache einzugehen.

Ukrainische und russische Medien berichteten von schweren Kopfverletzungen, die der Ex-Keeper am 20. Jänner bei einem Angriff Unbekannter in Kiew erlitten hatte.

Mit Dynamo Kiew gewann Tschanow in den 80er Jahren drei sowjetische Meisterschaften und fünf Cup-Titel. Dazu kam 1986 der Triumph im Cup der Cupsieger. Im Viertelfinale hatte sein Team damals Rapid Wien ausgeschaltet. Für die Sowjetunion stand Tschanow 21-mal im Tor, bei der EM 1988 (0:2-Finalniederlage gegen die Niederlande) war er Ersatzmann. (APA; 9.2.2017)

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