Raiffeisen Bank International steigert den Gewinn

8. Februar 2017, 18:19
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Die Kernkapitalquote steigt ebenso

Vor der geplanten Fusion mit der Mutter Raiffeisen Zentralbank konnte die Raiffeisen Bank International nach vorläufigen Zahlen das Konzernergebnis auf 463 Millionen Euro steigern. Die Kernkapitalquote verbesserte sich auf 13,5 Prozent. Frankfurt/Wien – Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat vor der geplanten Fusion mit ihrer Mutter Raiffeisen Zentralbank den Gewinn gesteigert.

Das Konzernergebnis kletterte im Jahr 2016 auf 463 Millionen Euro von 379 Millionen im Vorjahr, wie das Geldhaus am Mittwoch auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Die harte Kernkapitalquote verbesserte sich per Ende Dezember auf 13,5 (Vorjahr: 11,5) Prozent und lag damit deutlich über dem Ziel der Bank. Dabei profitierte die RBI unter anderem vom Verkauf der polnischen Gesellschaft Raiffeisen Leasing Polska sowie einem Abbau der Bilanzrisiken.

Die RZB wird auf die Osteuropatochter RBI verschmolzen. Das fusionierte Institut soll dann auch weiter unter dem Namen Raiffeisen Bank International an der Wiener Börse gelistet bleiben. Der Zusammenschluss tritt etwa Ende März des heurigen Jahres in Kraft und gilt dann rückwirkend per 30. Juni 2016. Durch die Fusion erhoffen sich die Banken vor allem eine Stärkung des Eigenkapitals.

Walter Rothensteiner, scheidender Boss der Raiffeisen Zentralbank (RZB), hat jüngst erklärt, er rechne nach dem Zusammenschluss von RBI und RZB nicht mit weiteren Fusionen bei Raiffeisen. "Davon gehe ich nicht aus", sagte Rothensteiner dem Magazin News.

Die RZB war beim europaweiten Stresstest im vergangenen Sommer eines der Schlusslichter gewesen. Pro-forma-Kennzahlen für das fusionierte Institut aus RBI und RZB sowie Details über das abgelaufene Geschäftsjahr sollen am 15. März veröffentlicht werden.(Reuters, 9.2.2017)

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