Schulz sieht NPD und AfD "auf einer Linie"

8. Februar 2017, 17:32
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SPD-Kanzlerkandidat: "Wer die verfassungsmäßige Ordnung dieses Landes so infrage stellt, wer unsere Grundrechte so leugnet, wer so rassistisch ist, (...) kann meiner Meinung nach in unserer Verfassungsdemokratie nicht geduldet werden."

Norderstedt – Die AfD liegt für den designierten SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz auf einer Linie mit der rechtsextremen NPD. "Mir geht es mit der NPD wie mit der AfD", sagte Schulz am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion mit Schülern eines Gymnasiums im schleswig-holsteinischen Norderstedt.

"Wer die verfassungsmäßige Ordnung dieses Landes so infrage stellt, wer unsere Grundrechte (...) so leugnet, wer so rassistisch ist, so fremdenfeindlich, wer so gewaltbereit redet und möglicherweise auch handelt, der kann meiner Meinung nach in unserer Verfassungsdemokratie nicht geduldet werden." Mit Blick auf die Reden des thüringischen AfD-Fraktionschefs Björn Höcke fügte Schulz unter dem Beifall der Schüler hinzu, eine solche Partei sei keine Alternative für Deutschland, sondern eine Schande für die Bundesrepublik. (APA, 8.2.2017)

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