Warten auf Nachfolger des Wiener "Glaspalasts"

8. Februar 2017, 16:53
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Neuer Eigentümer Buwog legt sich nicht fest, ob Abriss und Neubau noch 2017 stattfinden werden

Der Abriss des Wiener "Glaspalasts" und der Baubeginn für den Nachfolger lassen weiter auf sich warten. Bei der Buwog, die das Objekt in der Rathausstraße 1 Ende Dezember, wie berichtet, übernommen hatte, will man sich derzeit auf keinen Zeitrahmen festlegen. Fest stehe allerdings, dass sich das Gebäude optisch am ursprünglich geplanten Projekt orientieren werde, hieß es gegenüber der APA.

"Wir werden uns bemühen, so viel wie möglich von den bestehenden Planungen und Entwürfen zu übernehmen", versicherte Buwog-Sprecher Thomas Brey. Es sei schließlich auch zeitlich gesehen sinnvoll, wenn man nicht wieder bei Null anfangen müsse. Gewisse Änderungen werde man allerdings vermutlich vornehmen müssen, um den Entwurf an die Notwendigkeiten eines Kundenzentrums anzupassen.

Die Buwog wird an der Stelle des Harry-Glück-Baus ihr neues Kunden- und Verwaltungszentrum errichten, da der jetzige Standort am Hietzinger Kai bereits aus allen Nähten platze. Im Erdgeschoß soll zudem ein Supermarkt einziehen.

Kein Datum für Abbruch

Wann mit dem Abbruch des Glück'schen Glaspalastes und den Arbeiten für den Neubau begonnen wird, kann man bei der Buwog nicht sagen. "Das ist nur von einem geringen Teil von uns abhängig", sagte Brey. Schließlich müsse man die behördlichen Verfahren abwarten. Auch auf das Jahr 2017 wollte sich der Sprecher nicht festlegen. Das Gebäude soll jedenfalls nicht abgerissen werden, bevor das genaue Konzept für den Neubau feststeht.

Die Buwog Group hat das Projekt Ende des vergangenen Jahres von der WSE (Wiener Standortentwicklung GmbH) übernommen. Es wurde allerdings nur das Baurecht und nicht die Liegenschaft selbst veräußert. Letztere bleibt im Eigentum der Stadt. Im 1980 entstandenen Bürowürfel in Rathausnähe war einst das städtische Rechenzentrum untergebracht. (APA, 8.2.2017)

  • Das frühere städtische Rechenzentrum steht aktuell leer.
    foto: apa/hans klaus techt

    Das frühere städtische Rechenzentrum steht aktuell leer.

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