Berlinale startet am Donnerstag mit "Django"

8. Februar 2017, 16:01
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Österreich ist mit Josef Haders "Wilde Maus" vertreten

Berlin – Ein schnellfingriger Virtuose bestreitet am Donnerstag den Auftakt der 67. Berlinale. Hinter Django verbirgt sich allerdings keine Auferstehung des gleichnamigen Italowesternhelden, sondern ein Biopic über den Gitarristen Django Reinhardt. Verkörpert wird er in Etienne Comars Film von dem Franzosen Reda Kateb.

Bis zum 18. Februar werden 17 weitere Filme um den Goldenen Bären konkurrieren. Darunter arrivierte Regisseure wie Aki Kaurismäki, Sally Potter, Hong Sang-soo und Volker Schlöndorff. Auch der in Berlin bereits einmal prämierte Rumäne Calin Peter Netzer ist mit einem Film vertreten. Österreich ist mit Josef Haders Wilde Maus dabei, im Vater-Sohn-Drama Helle Nächte von Thomas Arslan ist zudem Georg Friedrich in der Hauptrolle zu sehen. Die Jury wird vom niederländischen Regisseur Paul Verhoeven (Elle) angeführt; auf die Vorlieben des scharfsichtigen Satirikers darf man schon jetzt gespannt sein.

Posthumes Werk

Ein weiteres Highlight: Michael Glawoggers unvollendet gebliebener Reisefilm Untitled, dem seine Cutterin Mona Willi nunmehr Form verliehen hat, erlebt in der Nebenschiene "Panorama" seine mit Spannung erwartete Welturaufführung. (kam, 8.2.2017)

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