Japanische Technologiefirma Softbank hofft auf Vorteile durch Trump

    8. Februar 2017, 11:52
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    Chef erwartet sich Vorteile von geplanten Deregulierungen

    Der japanische Technologiekonzern Softbank verspricht sich Geschäftsvorteile von den angekündigten Deregulierungen in den USA. Diese Erwartung äußerte Softbank-Chef Masayoshi Son am Mittwoch. Bei der amerikanischen Mobilfunk-Tochter Sprint wolle er sich alle Optionen offenhalten, ergänzte er.

    Fusion mit T-Mobile gescheitert

    "Vor drei Jahren war ich ganz versessen darauf, T-Mobile US zu kaufen. Aber jetzt habe ich viele Möglichkeiten." Sprint sei profitabel und könne auch alleine weitermachen. Die Fusion mit der Deutschen-Telekom -Tochter T-Mobile scheiterte einst an Bedenken der Kartellwächter. Immer wieder wird an der Börse spekuliert, dass es bald einen neuen Anlauf geben könnte.

    Son erläuterte nicht, wo er genau von Deregulierungen in den USA profitieren könnte. Der Milliardär hatte nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentenwahl angekündigt, 50 Milliarden Dollar in den Vereinigten Staaten zu investieren und 50.000 Jobs zu schaffen. Softbank ist auch mit knapp 30 Prozent an dem chinesischen Online-Händler Alibaba beteiligt. Das Amazon -Pendant ist in New York an der Börse gelistet. (Reuters, 8.2.2017)

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