Navi-Hersteller Tomtom sieht kein Ende des Geschäftsschwunds

8. Februar 2017, 11:38
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Gewinn im Schlussquartal halbiert – weiteres Minus von vier bis sechs Prozent erwartet

Die Konkurrenz durch Smartphone-Apps kostet Navi-Hersteller Tomtom immer mehr Geschäft. Nach einem Umsatzrückgang von zwei Prozent im vergangenen Jahr rechnet der niederländische Konzern für 2017 mit einem weiteren Minus von vier bis sechs Prozent.

Gewinn halbiert

Auch das kräftige Wachstum des Zukunftsgeschäfts mit der Automobilindustrie konnte die Einbußen in der Stammsparte Navigationsgeräte nicht ausgleichen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Im Schlussquartal halbierte sich der Gewinn deshalb auf rund elf Millionen Euro. Anleger zeigten sich enttäuscht: Tomtom-Aktien brachen mehr als sieben Prozent ein.

Tomtom steckt mitten in einem Konzernumbau. Die Niederländer setzen verstärkt auf die Entwicklung hochgenauer Karten für selbstfahrende Autos, eine elektronische Fahrassistenz-Technik sowie das Fahrzeugflotten-Management von Unternehmen. Das Stammgeschäft mit Privatkunden trägt aber immer noch rund 60 Prozent zum Konzernumsatz bei, den das Management 2017 zwischen 925 und 950 Millionen Euro erwartet.

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