Investmentchef der Deutsche Bank geht womöglich

8. Februar 2017, 06:59
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Gespräche über Ablösung von Deutsche-Bank-Vorstand Urwin

Bangalore/Frankfurt – Der Investmentbanking-Chef der Deutschen Bank, Jeffrey Urwin, könnte einem Medienbericht zufolge womöglich seinen Posten räumen. Es würden Gespräche bei dem Geldhaus geführt, wonach Finanzchef Marcus Schenck den Geschäftsbereich beaufsichtigen solle, zitierte das "Wall Street Journal" am Dienstag mit dem Vorgang vertraute Personen. Der Zeitpunkt eines solchen möglichen Schritts sei noch unklar. Es wäre der zweite große Personalwechsel auf der höchsten Führungsebene, seitdem John Cryan 2015 zum Chef des Frankfurter Geldhauses ernannt wurde. Das Institut lehnte eine Stellungnahme ab. Urwin stieß 2015 von JP Morgan zur Deutschen Bank.

Die Bank hatte für das Geschäftsjahr 2016 erneut einen Milliarden-Verlust ausgewiesen. Obwohl der Fehlbetrag mit 1,4 Milliarden Euro deutlich geringer ausfiel als ein Jahr zuvor, war er größer als erwartet. Der langwierige Umbau, vor allem aber die unzähligen Rechtsstreitigkeiten lasteten auf der Bilanz. (Reuters, 8.2.2017)

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