Linzer Westring: Modellautobahn mit Zugriffsrecht

8. Februar 2017, 07:49
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Neue Ausstellung lädt zur interaktiven Fahrt über die A26 "mit allen Sinnen"

Linz – 50 Jahre versucht man sich von politischer Seite nun schon an einer Verkehrslösung für den Linzer Westen. Doch den Linzer Westring (A26) gibt es bis dato immer noch nicht. Zuletzt wurde der Baubeginn auf Anfang 2018 verschoben.

Was aber im Großen nicht funktioniert, kann manchmal im Kleinen klappen: Im Alten Rathaus konnte am Dienstag reibungslos und friktionsfrei eine Info-Ausstellung rund um die A26 eröffnet werden. Befürworter, Gegner und Unentschlossene können sich nun detailliert mit dem irgendwann einmal 4,7 Kilometer, zwei Brücken und einen Tunnel umfasssenden Straßenprojekt beschäftigen. Vor allem will man vonseiten der Asfinag in der Ausstellung aber "alle Sinne ansprechen". Der Duft von frischem Asphalt? Die Akustik einer vierspurigen Fahrbahn? Der Geschmack einer Raststättenjause? Ein Tunnelblick?

So sehr wollte man dann offensichtlich doch nicht ins Autobahn-Detail gehen. Präsentiert wird vielmehr ein interaktiver Rundgang, der die Besucher vorbei an technischen Plänen über detailgetreue Modelle der Donaubrücke oder der Tunnelröhren hin zu echten Exponaten zum Anfassen führt. Dazu zählen etwa ein Stück vom Stahlseil, das die künftige Donaubrücke tragen wird, oder ein "Gebirgsanker", der die Wände des Tunnels durch den Linzer Freinberg zusammenhält. (Markus Rohrhofer, 08. 02. 2016))

  • Im kommenden Jahr soll mit dem Bau der neuen Donaubrücke – als erster Teilabschnitt des Linzer Westrings – begonnen werden.
    apa/land oö

    Im kommenden Jahr soll mit dem Bau der neuen Donaubrücke – als erster Teilabschnitt des Linzer Westrings – begonnen werden.

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