Heimatschutzminister relativiert Trumps Mauerpläne

7. Februar 2017, 23:26
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Grenzbeamte wollen durchsichtige Barriere

Washington – US-Heimatschutzminister John Kelly hat die Pläne von US-Präsident Donald Trump zum Bau einer Mauer an der Südgrenze des Landes relativiert. "Wir werden nicht überall sofort eine Mauer bauen", sagte Kelly am Dienstag vor dem Innenausschuss des Repräsentantenhauses. Er stützte zwar im Kern Trumps Pläne zur Grenzbefestigung, erklärte aber, er wolle auch die Sichtweise der Grenzbeamten berücksichtigen.

Dort gebe es etwa die Forderung, dass eine Grenzbarriere durchsichtig sein müsse, um den Blick auf die andere Seite zu ermöglichen. Bisher haben die USA zur Sicherung ihrer Südgrenze vor allem mit Zäunen gearbeitet.

Kelly verteidigte auch das Einreiseverbot aus sieben vorwiegend islamischen Ländern sowie den Flüchtlingsstopp. Die derzeit gerichtlich außer Kraft gesetzte Regelung sei in der Zeit, in der sie angewandt wurde, trotz aller Probleme human abgewickelt worden. "Ich hätte es ein bisschen verzögern sollen", sagte Kelly, der die Schuld für die teilweise chaotische Handhabung bei den US-Behörden auf sich nahm. Kelly hatte von der Einreisesperre sehr kurzfristig erfahren. (red, APA, dpa, 7.2.2017)

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