Museum stellt gestohlene Van-Gogh-Bilder aus

    7. Februar 2017, 10:54
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    Die beiden Gemälde in Amsterdam gestohlenen Bilder sollen anschließend ins Van-Gogh-Museum zurückkehren

    Den Haag/Amsterdam/Neapel – Zwei Meisterwerke des Malers Vincent van Gogh, die 2002 in Amsterdam spektakulär gestohlen und in Italien wiedergefunden wurden, können drei Wochen lang in Neapel bewundert werden. Das Museo di Capodimonte in der süditalienischen Stadt zeigt bis zum 26. Februar die kleinformatigen Gemälde "Strand von Scheveningen" von 1882 und "Die Kirche von Nuenen mit Kirchgängern" von 1884/85.

    Nach der Ausstellung sollen die Gemälde ins Amsterdamer Van-Gogh-Museum zurückkehren. Bei der Vernissage am Montag sagte der deutsche Direktor des Amsterdamer Van-Gogh-Museums, Axel Rüger, mit der Ausstellung in Neapel solle der Stadt und Italien Dank erwiesen werden.

    Die beiden Bilder waren im Dezember 2002 gestohlen worden. Die Diebe waren mit einer Leiter auf das Dach des Van-Gogh-Museums geklettert, hatten eine Fensterscheibe eingeschlagen und sich dann in den Ausstellungsraum abgeseilt. Zwar wurden die Diebe bald gefasst, doch sie verrieten nicht, wo sich die äußerst wertvollen Werke befanden. Die Suche blieb jahrelang erfolglos.

    Im September 2016 fanden italienische Ermittler die Bilder dann bei einer Drogenrazzia in einem Haus in der Nähe von Neapel, das dem inhaftierten Drogenbaron Raffaele Imperiale gehört. (APA, 7.2.2017)

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