Winterpause: Wenn die Kälte Pause macht

Ansichtssache8. Februar 2017, 06:00
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Von der Kunst, das Bett zu früh zu verlassen, von Mantras und der Sehnsucht nach Frühling, Sonne und Vitamin D


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foto: thomas rottenberg

Die Wahrheit? In Wirklichkeit bin ich kein Frühaufsteher. Ganz im Gegenteil. Aber genau deshalb geht es: Weil es keinen Unterschied macht. Denn wenn Aufstehen so oder so elend ist, wenn das Mich-aus-dem-Bett-Schälen in jedem Fall Überwindung kostet und wenn der Lockruf des Weichwarmwohliggeborgen auch zu jeder anderen Weckzeit mindestens so laut wie der Wecker ist, kann man gleich auch ein bisserl früher aufstehen. Wenn es einen Grund gibt. Der Trick dabei ist eigentlich einfach: Er lautet "Schönreden". Oder sich ein – egal wie abstrus-abstraktes – Ziel setzen. Ein Trainingsplan kann so etwas sein. Dann muss man es nur noch schaffen, schon rasch so weit vom Bett weg zu sein, dass sich das Umdrehen-und-wieder-unter-die-Decke-Krabbeln nicht mehr auszahlt, wenn der Kopf merkt, dass der Körper nicht mehr liegt.

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