Halbleiterfirma ams kürzt Dividende: Ergebnis stark gedrückt

7. Februar 2017, 08:16
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Ex-Chef geht endgültig von Bord

Wien – Der in der Schweiz börsennotierte steirische Mikroelektronik- und Halbleiterhersteller ams AG hat 2016 weniger verdient. Deshalb gibt es für die Aktionäre auch eine geringere Dividende. Wie üblich werden 25 Prozent des Jahresnettoergebnisses ausgeschüttet – das ergibt für 2016 eine Dividende von 30 Cent je Aktie, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Für 2015 waren es 51 Cent je Aktie gewesen.

2016 lag das Nettoergebnis bei 102,9 Millionen Euro, gegenüber 148,7 Millionen Euro im Jahr davor. Der Konzernumsatz ging von 623,1 Millionen Euro auf 549,9 Millionen Euro zurück.

Weniger Umsatz als im Vorjahr

Im vierten Quartal kam der Umsatz mit 133,6 Millionen Euro am oberen Ende der Erwartungen des Unternehmens, aber neun Prozent niedriger als im Jahr davor zu liegen. Der Nettogewinn lag im Schlussquartal bei 13,7 (Vorjahr 30,6) Millionen Euro.

Für das erste Quartal 2017 würden Umsätze von 141 bis 148 Millionen Euro erwartet, dieser Wert enthält auch das Geschäft von Heptagon. Aufgrund von Konsolidierungseffekten aus der "bekannt negativen" Profitabilität des Geschäfts der zuletzt vollständig erworbenen Firma Heptagon wird für das erste Quartal beim bereinigten operativen Ergebnis ein Wert "um die Gewinnschwelle" erwartet.

Wie weiter mitgeteilt wurde, wird Kirk Laney – er war bis Februar vorigen Jahres Vorstandschef – mit 31. März 2017 den Vorstand verlassen und seine Rolle bei ams beenden. Er war zuletzt Chefstratege für Sensoren. (APA, 7.2.2017)

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