Ein Jahr nach UNO-Rechtsgutachten: Assange fordert Freiheit zurück

6. Februar 2017, 17:00
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Wikileaks-Gründer lebt seit Juni 2012 in der Botschaft Ecuadors in London

Ein Jahr nach dem UNO-Rechtsgutachten, das die Botschaftszuflucht von Julian Assange als willkürliche Haft einstuft, hat der Wikileaks-Gründer erneut seine Freiheit zurückverlangt.

"Ich fordere Großbritannien und Schweden auf, das Richtige zu tun und meine Freiheit wieder herzustellen", sagte Assange der britischen BBC am Montag. "Diese beiden Länder haben Verträge unterzeichnet, die die UNO und ihre Menschenrechtsmechanismen anerkennen."

In Botschaft ausharren

Der Wikileaks-Gründer lebt seit Juni 2012 in der Botschaft Ecuadors in London, um einem schwedischen Haftbefehl wegen Vergewaltigung aus dem Jahr 2010 zu entgehen. Der Australier fürchtet, von Schweden aus in die USA ausgeliefert werden, wo ihm eine Verurteilung für die Enthüllungen seiner Plattform Wikileaks droht. Er hatte angekündigt, einer Auslieferung zuzustimmen, sollte der frühere US-Präsident Barack Obama die ehemalige Wikileaks-Informantin Chelsea Manning begnadigen. Ob er nun tatsächlich in die USA reist, ist noch unklar. (APA, 6.2.2017)

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BBC

  • Asssange harrt seit 2012 in der Botschaft Ecuadors in London aus
    foto: apa/afp/stansall

    Asssange harrt seit 2012 in der Botschaft Ecuadors in London aus

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