Heta hat Geld aus Balkanhypos zurück

    6. Februar 2017, 15:04
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    Die frühere Kärntner Hypo Alpe Adria will ihre Abbauziele rascher als geplant erreichen

    Wien/Klagenfurt – Die Heta, Abbaueinheit der früheren Kärntner Hypo Alpe Adria, will ihre Abbauziele rascher als geplant erreichen. Die Barmittel sind mit heute, Montag, auf 7,4 Mrd. Euro gestiegen. Die Heta hat nämlich – wenn auch nach einem Abschlag – eine knappe Milliarde Euro endgültig zurückbekommen. Diese stammen aus Finanzierungslinien, die sie beim Verkauf der Hypo-Balkanbanken vorerst dort belassen hatte.

    Die Addiko Bank – also die ehemaligen Hypo-Balkanbanken -, die von der früheren Skandalbank an den US-Fonds Advent und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) verkauft worden war, hat Heta-Finanzierungslinien nun endgültig zurückgeführt. Das teilte die Heta heute mit.

    Zurückgezahlt werden sollte ursprünglich bis Ende 2022. Nun floss eine knappe Milliarde Euro vorzeitig zurück. Der Abschlag beläuft sich auf etwas weniger als 25 Prozent.

    "Mit Rückzahlung wurden auch i.W. alle im Rahmen des Verkaufs des SEE-Bankennetzwerkes der Heta an Advent International und EBRD im Jahr 2014 vereinbarten Gewährleistungen und Freistellungen und die komplexen wechselseitigen vertraglichen Verflechtungen zwischen Heta und Addiko bereinigt und endgültig beendet, sodass die Heta flexibler und rascher als ursprünglich geplant ihre Abbauziele erreichen wird können", teilte die Heta am Montag mit. Wann der Abbau dadurch beendet werden sein kann, ließ die Abbaugesellschaft auf Nachfrage offen. (APA, 6.2.2017)

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