Zugang zum Jusstudium soll begrenzt werden

6. Februar 2017, 12:35
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Mit der geplanten Studienplatzfinanzierung soll auch die Zahl der Studienplätze reduziert werden. Die juridischen Fakultäten haben sich mit dem Ministerium auf das Wie geeinigt

Wien – Im aktuellen Regierungsprogramm haben sich SPÖ und ÖVP auf eine Studienplatzfinanzierung geeinigt. Bis Juni soll dafür ein Umsetzungskonzept für öffentliche Unis mit entsprechender Anpassung des Hochschulbudgets und Zugangsregeln bei stark nachgefragten Studienrichtungen ausgearbeitet werden.

Wie die "Presse" berichtete, haben sich bereits letzte Woche die rechtswissenschaftlichen Fakultäten und das Wissenschaftsministerium auf einen Modus geeinigt, wie die Studienanfängerzahlen reduziert werden sollen. Man werde sich fakultätsweise nach den Zahlen derer richten, die bisher die Studieneingangs- und Orientierungsphase (Steop) erfolgreich beendet hätten, sagt Paul Oberhammer, Dekan der juridischen Fakultät an der Uni Wien, im Gespräch mit der "Presse".

Die Studienanfängerzahl an der Uni Wien soll etwa auf die Hälfte – von derzeit rund 2600 auf 1300 – beschränkt werden. Über die Ausgestaltung der Zulassungsprüfung wollen die einzelnen Fakultäten selbst entscheiden – sie solle aber weniger Wissen als vielmehr Qualitäten wie Intelligenz oder logisches Denken erfassen, sagt dazu Oberhammer in der "Presse". Die besten 1300 könnten ein Jusstudium beginnen. (red, 6.2.2017)

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