Gore Fabrics will künftig ohne gefährlicher Chemie produzieren

6. Februar 2017, 11:30
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Greenpeace spricht von einem "bahnbrechenden Erfolg"

Wien – Gore Fabrics, Ausrüster großer Outdoor-Marken wie The North Face und Mammut, verzichtet künftig auf den Einsatz von gefährlichen per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC). "Diese Verpflichtung folgt auf eine knapp fünfjährige Greenpeace-Kampagne, die es sich zum Ziel setzt, problematische Stoffe aus der Textilproduktion zu verbannen", hieß es am Montag in einer Greenpeace-Aussendung.

"In Zukunft werden wir die Natur in wetterfester Outdoor-Ausrüstung genießen können, die keine giftigen Spuren hinterlässt. Diesen bahnbrechenden Erfolg verdanken wir auch den zahlreichen kritischen Konsumentinnen und Konsumenten, die Gore Fabrics gemeinsam mit Greenpeace zum Umdenken gebracht haben", sagte Greenpeace-Sprecher Stefan Knoll.

Wind- und wasserfeste Textilien

Gore Fabrics stellt nicht nur Gore-Tex-Produkte her. Die Firma produziert vor allem auch Membrane und Beschichtungen für wind- und wasserfeste Textilien, Schuhe und andere Produkte großer Outdoor-Marken.

"Der Hersteller verpflichtet sich nun, bei den allgemeinen wetterfesten Laminaten bis Ende 2020, bei den Spezial-Laminaten bis Ende 2023 auf gefährliche PFC zu verzichten. Stattdessen sollen neue und umweltfreundlichere Technologien entwickelt werden", hieß es in der Aussendung. (APA, 6.2.2017)

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