Pariser Angreifer verweigert Aussage

5. Februar 2017, 14:13
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Mann wurde am Samstag in Polizeigewahrsam genommen – Angreifer wurde von Kugel im unteren Bauch getroffen und schwebte zunächst in Lebensgefahr

Paris – Der Pariser Macheten-Angreifer hat während eines ersten Verhörs die Aussage verweigert. Er habe sich geweigert, die Fragen der Ermittler zu beantworten, berichtete die französische Wochenzeitung "L'Express" am Sonntag auf ihrer Website mit Bezug auf Ermittlerkreise.

Der Mann, der am Freitag in der Nähe des Louvre mit zwei Macheten auf vier Soldaten gestürzt war, wurde am Samstagabend im Pariser Krankenhaus Georges-Pompidou in Polizeigewahrsam genommen. Der Angreifer war von einer Kugel im unteren Bauchteil getroffen worden und schwebte zunächst in Lebensgefahr.

Ermittler sprechen von Terrorakt

Bei dem Täter handelt es sich vermutlich um einen 29-jährigen Ägypter. Die Ermittler gehen von einem Terrorakt aus. Der Angreifer hatte laut gedroht und "Allahu Akbar" ("Gott ist groß" auf Arabisch) gerufen. Frankreich war in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Ziel islamistischer Anschläge, im Land gilt deshalb der Ausnahmezustand. (APA, 5.2.2017)

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