Eva Dichand findet ATV-Verkauf an ProSieben "schade für den Markt"

5. Februar 2017, 12:16
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"Heute"-Herausgeberin skeptisch, ob andere Angebote noch Chance hätten

Wien/Unterföhring – "Heute"-Herausgeberin Eva Dichand ist skeptisch, ob andere Angebote für ATV noch eine Chance haben. Sie will dies mit ihrem "internationalen Partner" noch erörtern, gehe aber davon aus, dass Herbert Kloiber seinen Sender an ProSiebenSat.1 verkaufen möchte, sagt sie der APA. "Leider schaut es so aus, dass die Wettbewerbsbehörde den Deal mit geringfügigen Auflagen sehr schnell durchwinken wird."

"Es scheint, dass wir doch sehr spät in die Gespräche eingestiegen sind", so Dichand. "Wir werden mit unserem internationalen Partner am Montag noch vertiefende Diskussionen über Struktur und Preis haben und dann entscheiden, ob wir überhaupt noch anbieten werden."

"Wie mir mitgeteilt wird, hat auch Herr Kloiber nach langwierigen Verhandlungen nicht wirklich Interesse an weiteren Bietern und möchte ATV möglichst schnell an ProSiebenSat.1 verkaufen", erklärt Dichand weiter. Das sei "schade für den österreichischen Privatsendermarkt", denn es gebe "somit einen Teilnehmer weniger". (APA, 5.2.2017)

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