"Punch a Nazi": Game lässt Alt-Right-Gründer und Hitler virtuell abwatschen

4. Februar 2017, 11:13
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Nach Angriff auf Richard Spencer folgt nun die virtuelle Aufarbeitung

Der Angriff auf Richard Spencer, Gründer der Bewegung Alt Right, hat ein Nachspiel. Das Entwicklerstudio SuperDeluxe hat sich dem Zwischenfall angenommen und ein Game entwickelt, bei dem man Anhängern der rechten Bewegung virtuelle Faustschläge verpassen kann. Bei dem Mini-Spiel sind drei Charaktere verfügbar: Milo Yiannopoulis, Richard Spencer und Adolf Hitler.

Der echte Angriff auf Richard Spencer ...

Rhythmisch verprügeln

"Punch a Nazi" heißt das Game. Um es zu spielen, benötigt man einerseits einen Desktop-Browser und ein Smartphone. Um Hitler oder Spencer eine Watschen zu verpassen, muss das Mobiltelefon Richtung Desktop ruckartig bewegt werden. Einfach drauflosprügeln wird allerdings nicht belohnt, vielmehr muss rhythmisch vorgegangen werden.

foto: screenshot/webstandard
... und sein virtueller Konterpart.

Faustschlag löste Welle von Memes aus

Die Charaktere reagieren dabei auf die Schläge. Falls man einen Volltreffer landet, wird man "SJW" (Social Justice Warrior) genannt, während bei einem Fehlschlag ein "Sad!" ertönt. Der Angriff den Neo-Nazi Richard Spencer hatte in den USA für eine Welle von Memes im Internet gesorgt, SuperDeluxe wollte auf diesen Trend wohl nun aufspringen. (red, 04.02.2017)

  • Bei "Punch a Nazi" kann man virtuelle Watschen verteilen. In diesem Fall an Adolf Hitler oder aber auch an Richard Spencer, Gründer der rechten Bewegung Alt Right.
    foto: screenshot/webstandard

    Bei "Punch a Nazi" kann man virtuelle Watschen verteilen. In diesem Fall an Adolf Hitler oder aber auch an Richard Spencer, Gründer der rechten Bewegung Alt Right.

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