Reporter ohne Grenzen verurteilt Trumps Haltung gegenüber Medien

3. Februar 2017, 13:47
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Organisation befürchtet weltweite Verschlechterung der Pressefreiheit

Washington/Mexiko-Stadt – Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat US-Präsident Donald Trumps Einstellung gegenüber Medien und Journalisten verurteilt. Trumps Haltung sei "extrem beunruhigend", sagte ROG-Generalsekretär Christophe Deloire am Donnerstag (Ortszeit) am Rande einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt der Nachrichtenagentur AFP.

"Wir können schon jetzt eine beunruhigende Radikalisierung gegenüber Journalisten beobachten", sagte Deloire. Reporter ohne Grenzen befürchtet, dass Trumps Verhalten Machthabern in autoritär regierten Ländern als Beispiel dienen könnte, selbst noch härter gegen Journalisten vorzugehen und die Pressefreiheit weiter einzuschränken.

Trump und seine Berater haben bereits seit Beginn des Wahlkampfes ein angespanntes Verhältnis zu den Medien, das sich seit mit Trumps Amtseinführung weiter verschärft hat. Der US-Präsident beschuldigte Medien, sogenannte Fake News zu verbreiten und nannte Journalisten "mit die unehrlichsten Menschen der Welt". (APA, AFP, 3.2.2017)

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