Firmen in Eurozone gewinnen Zuversicht und stocken Personal auf

3. Februar 2017, 11:08
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Markit-Einkaufsmanagerindex im Dezember bei 54,4 Punkten

Berlin – Dank der Aussicht auf bessere Geschäfte stellen die Firmen in der Eurozone so stark ein wie seit neun Jahren nicht mehr. Auch anziehende Aufträge hätten unter dem Strich zu dem starken Jobbaufbau im Jänner beigetragen, teilte das Markit-Institut am Freitag zu seiner Umfrage unter 5.000 Betrieben mit.

"Das zeigt, dass die Unternehmen sich eher um das eigene Geschäftswachstum kümmern als um die politischen Unsicherheiten", sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Dennoch gebe es das Risiko, dass die politischen Geschehnisse die Konjunktur dämpfen könnten. Deshalb dürfte die Wirtschaft im Euroraum 2017 um 1,5 Prozent wachsen, nach 1,7 Prozent im Vorjahr.

Der Markit-Einkaufsmanagerindex, der Dienstleister und Industrie zusammenfasst, verharrte auf dem Dezember-Wert von 54,4 Punkten. Das Barometer bleibt damit weiter deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern. Der Index für Deutschland sank leicht um 0,4 auf 54,8 Punkte. (APA, 3.2.2017)

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