Reisekonzerne werden auf Verstöße im Onlinehandel geprüft

2. Februar 2017, 13:12
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Die EU-Kommission hat die Reiseveranstalter Tui, Rewe und Kuoni im Visier

Hannover/Köln/Zürich – Die Reiseveranstalter Tui, Rewe und Kuoni sind wegen möglicher Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht bei Onlineangeboten ins Visier der EU-Kommission geraten. Wie die Wettbewerbshüter am Donnerstag mitteilten, werden Vereinbarungen der drei Anbieter sowie von Thomas Cook mit Melia Hotels geprüft.

Die Abmachungen "könnten Bestimmungen enthalten, die zu einer Diskriminierung der Kunden aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit oder ihres Wohnsitzes führen". Den Kunden würden nicht alle verfügbaren Hotelzimmer angezeigt, und sie könnten die Zimmer nicht zu den günstigsten Preisen buchen.

Die EU-Kommission prüft zudem, ob die Elektrohersteller Asus, Denon & Marantz, Philips und Pioneer die Möglichkeit von Online-Einzelhändlern eingeschränkt haben, eigene Preise für Produkte wie Notebooks festzulegen. Die dritte Untersuchung richtet sich gegen Vereinbarungen des Mutterkonzerns der Spiele-Vertriebsplattform Steam, Valve, sowie die Videospielhersteller Bandai, Namco, Capcom, Focus Home, Koch Media und Zenimax. Dabei geht es um das sogenannte Geoblocking, bei dem Nutzer daran gehindert werden, digitale Inhalte zu kaufen, weil sie sich im Ausland befinden. (Reuters, 2.2.2017)

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