Vodafone mit operativen Fortschritten – Brexit und Indien belasten

2. Februar 2017, 10:04
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Konzernumsatz sank um 3,9 Prozent

Der britische Telekomkonzern Vodafone ringt mit dem schwachen Pfund infolge des Brexit-Votums und einem neuen Konkurrenten in Indien. Fortschritte gab es dagegen im operativen Geschäft in anderen wichtigen Ländern wie Deutschland.

So zog der für Experten wichtige Serviceumsatz im dritten Quartal 2016/17 – also ohne den Endgeräteverkauf – vor den Effekten von Zu- und Verkäufen sowie Wechselkursschwankungen um 1,7 Prozent auf 12,3 Mrd. Euro an, wie das Unternehmen am Donnerstag in Newbury bei London mitteilte.

Euro statt Pfund

Experten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Am Aktienmarkt könnte sich zudem die bestätigte Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 positiv auswirken. Hier hatten einige Analysten befürchtet, dass diese wegen des schwachen Pfunds und der Schwierigkeiten in Indien gesenkt werden könnte.

Weil Vodafone einen Großteil der Geschäfte auf dem europäischen Kontinent macht, bilanziert das Unternehmen seit diesem Geschäftsjahr in Euro. Da das Pfund nach dem Brexit-Votum stark gefallen ist, kommt jetzt daher bei den in Großbritannien erzielten Erlösen weniger in der Gewinn- und Verlustrechnung an. So sank der Konzernumsatz um 3,9 Prozent auf 13,7 Mrd. Euro. Probleme bereitet auch das Geschäft in Indien. Dort drückt ein neuer Anbieter auf die Preise. (APA, 2.2. 2017)

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    foto: reuters
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