Sony kappt Gewinnziel wegen schwächelndem Filmgeschäft

2. Februar 2017, 09:01
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Schwacher Yen und Geschäft mit Bildsensoren sorgen für Impulse

Sony schraubt wegen einer Milliardenabschreibung im Filmgeschäft seine Gewinnprognose herunter. Für das bis März laufende Geschäftsjahr erwarte man nun nur noch einen Betriebsgewinn von umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro nach bisher gut 2,2 Milliarden Euro, wie der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern am Donnerstag mitteilte. In den drei Monaten bis Dezember verdiente das Unternehmen mit rund 750 Millionen Euro weniger als halb so viel wie vor Jahresfrist. Für Impulse sorgten allerdings der schwache Yen und das Geschäft mit Bildsensoren.

Knapp eine Milliarde Euro Abschreibungen

Das Unternehmen hatte bereits zu Wochenanfang angekündigt, fast eine Milliarde Euro auf sein Filmgeschäft abzuschreiben. Zugleich senkte der Konzern seine Gewinnerwartungen im Geschäft mit DVDs und Blu-Ray-Filmen. Denn Sony leidet nach eigenen Angaben wie der Gesamtmarkt unter dem Druck der Online-Filmdienste. Immer mehr Kunden sehen sich Filme an, die per Streaming direkt aus dem Internet auf den Bildschirm kommen, anstatt DVDs oder Blu-Ray-Discs zu kaufen. (Reuters, 2.2.2017)

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