Vier mutmaßliche Islamisten bei Razzia in Aserbaidschan getötet

    1. Februar 2017, 17:05
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    Männer sollen Attentate im Auftrag einer Terrororganisation geplant haben

    Baku – In Aserbaidschan haben Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben vier Islamisten getötet, die Anschläge in dem Land geplant haben sollen. Die "islamistischen Terroristen" seien bei einem Sondereinsatz getötet worden, teilte der staatliche Sicherheitsdienst SSS am Mittwoch mit.

    Es habe sich um aserbaidschanische Staatsbürger gehandelt, die einer "ausländischen Terror-Organisation" ihre Treue geschworen und Anschläge in Aserbaidschan geplant hätten.

    Immer wieder Einsätze gegen Islamisten

    Es handelte sich nicht um den ersten tödlichen Einsatz gegen gewaltbereite Islamisten in dem Land zwischen Kaukasus und Kaspischen Meer: Im Dezember hatten Sicherheitskräfte einen mutmaßlichen Anhänger der Extremistengruppe Al-Kaida getötet, der einen Selbstmordanschlag auf das größte Einkaufszentrum der Hauptstadt Baku geplant haben soll.

    Im Februar 2016 waren zudem acht Männer festgenommen worden, die für die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und Irak gekämpft haben sollen. Aserbaidschanische Medien berichteten in der Vergangenheit wiederholt, dass Bürger des mehrheitlich muslimischen Landes für den IS im Nahen Osten kämpfen. (APA, 1.2.2017)

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