Elf tote Zivilisten bei IS-Beschuss in Mossul

1. Februar 2017, 15:58
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22 Personen verletzt

Bagdad – Bei einem Mörser-Beschuss durch die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in ihrer umkämpften Hochburg Mossul sind Armeeangaben zufolge elf Zivilisten getötet worden. 22 weitere Menschen wurden bei den Angriffen auf sieben Stadtviertel, die kürzlich aus der Gewalt der Jihadisten befreit wurden, verletzt, wie Brigadegeneral Mohammed al-Jaburi am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Die Bewohner der betreffenden Viertel würden nun in sicherere Gebiete gebracht. Die irakische Armee hatte vor gut einer Woche – mehr als drei Monate nach dem Start einer Militäroffensive auf die IS-Hochburg – den Ostteil Mossuls für befreit erklärt. Die Extremisten wehren sich jedoch heftig und setzen dabei vor allem sprengstoffbeladene Autos mit Selbstmordattentätern oder Scharfschützen ein. Bis zur vollständigen Einnahme der Stadt dürfte es noch Wochen oder Monate dauern. (APA, 1.2.2017)

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