Überschaubares Griss um Super-G-Tickets

1. Februar 2017, 12:41
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ÖSV-Team wird nach erstem Abfahrtstraining nominiert – Reichelt als Titelverteidiger fix, Mayer als Kitz-Sieger wohl auch

St. Moritz/Wien – ÖSV-Rennsportleiter Andreas Puelacher will das fünfköpfige Aufgebot für den WM-Super-G am Mittwoch nächster Woche (12.00 Uhr) nach dem ersten Abfahrtstraining in St. Moritz nominieren. Hannes Reichelt hat als Titelverteidiger ein fixes Ticket, Matthias Mayer als Gewinner des Rennens in Kitzbühel wohl auch. Weitere Kandidaten sind Max Franz, Vincent Kriechmayr, Romed Baumann und Marcel Hirscher.

"Man hat natürlich die Mannschaft ein bissl im Kopf, aber wir warten ab, wie das erste Training in St. Moritz ausschaut, und danach stellen wir auf", sagte Puelacher am Mittwoch nach der WM-Kadernominierung. Das erste Abfahrtstraining ist für Montag um 12.30 Uhr angesetzt, die Pressekonferenz vor dem Super-G dann vier Stunden später.

Die Herren trainieren bis Samstag in Seefeld und Garmisch-Partenkirchen, am Sonntag erfolgt die Anreise in die Schweiz. "Wir versuchen jetzt noch den letzten Feinschliff zu machen mit Materialabstimmungen, das letzte Selbstvertrauen zu holen, dass man wirklich mit breiter Brust nach St. Moritz fährt", erklärte Puelacher.

Was die Nominierung des Abfahrts-Quartetts betrifft, will Puelacher die ersten beiden Trainings in St. Moritz am Montag und Dienstag abwarten. "Auch was die Abfahrt betrifft, habe ich die Mannschaft ein bissl im Kopf, wir schauen uns aber die ersten zwei Trainings an, wer kommt mit den Bedingungen und der Situation gut zurecht. Und wenn wir es brauchen, dann machen wir am Donnerstag eine Quali für das samstägige Abfahrtsrennen", betonte der Tiroler.

Empfohlen haben sich für die Abfahrt als Saisonsieger natürlich Hannes Reichelt und Max Franz. Die restlichen zwei Tickets werden sich wohl Olympiasieger Mayer, Baumann und Kriechmayr untereinander ausmachen. (APA, 1.2.2017)

  • Matthias Mayer darf als Gewinner des Rennens in Kitzbühel mit einem Super-G-Startplatz in St. Moritz rechnen.
    foto: reuters/leonhard foeger

    Matthias Mayer darf als Gewinner des Rennens in Kitzbühel mit einem Super-G-Startplatz in St. Moritz rechnen.

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