64 Prozent der Griechen für Verbleib in Eurozone

1. Februar 2017, 12:05
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Tsipras-Regierung handelte aus Sicht der Bürger falsch

Athen – Trotz der harten Sparmaßnahmen ist die Mehrheit der Griechen weiter für den Verbleib des Landes in der Eurozone. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des griechischen demoskopischen Instituts "Metron Analysis", die am Mittwoch auf der Homepage des TV-Senders Ant1 veröffentlicht wurde.

Auf die Frage, ob das Land in der Eurozone bleiben sollte oder nicht, sprachen sich 64 Prozent für den Euro aus. 31 Prozent waren für die Wiedereinführung der alten Währung, der Drachme.

81 Prozent der Bürger waren der Meinung, die Regierung von Alexis Tsipras handle nach zwei Jahren im Amt in Sachen Finanzen und sozialen Themen falsch. Nur 17 Prozent waren der Ansicht, die Regierung habe richtig gehandelt.

Auf die Frage, was Sie wählen würden, wenn am kommenden Sonntag Wahlen wären, ergab sich eine klarer Vorsprung für die Konservative Partei Nea Dimokratia (ND). Sie würde der Umfrage zufolge 36,9 Prozent erhalten (Parlamentswahlen September 2015: 28,1 Prozent). Tsipras' Syriza-Partei würde 22,3 Prozent bekommen (September 2015: 35,5 Prozent). (APA, 1.2.2017)

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