Funke-Gruppe muss Corinna Schumacher mit 60.000 Euro entschädigen

1. Februar 2017, 08:51
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Funke-Klatschblätter hatten Fotos Schumachers auf dem Weg ins Krankenhaus zu ihrem verunglückten Mann Michael gedruckt

Hamburg – Eine saftige Entschädigung muss die deutsche Funke-Gruppe zahlen. Das Hamburger Oberlandesgericht hat eine Beschwerde des Magazinverlags gegen ein Urteil abgewiesen, wonach Funke Corinna Schumacher 60.000 Euro Entschädigung zahlen muss, wie die "FAZ" berichtet.

Verschiedene Illustrierte der Gruppe hatten Fotos von Schumacher veröffentlicht, die sie auf dem Weg ins Krankenhaus zeigten, wo sie ihren schwer verunglückten Mann, den ehemaligen Formel 1-Fahrer Michael Schumacher, besuchte. Gegen die Veröffentlichung waren zuvor bereits Unterlassungserklärungen und einstweilige Verfügungen ausgesprochen worden.

Die große Zahl der Veröffentlichungen und die "Hartnäckigkeit" der Blätter habe "das Gericht zu Recht dazu veranlasst, eine relativ hohe Geldentschädigung auszuurteilen", wird Schumachers Anwalt in der "FAZ" zitiert. Zu Funke gehören etwa die "Bild der Frau", "Frau aktuell", "Frau im Spiegel", "Echo der Frau" und "Frau von heute". (red, 1.2.2017)

  • Die Funke-Gruppe gibt eine Reihe Illustrierter heraus.
    foto: screenshot funkemedien.de

    Die Funke-Gruppe gibt eine Reihe Illustrierter heraus.

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