US-Einreiseverbot: Indische IT-Aktien fallen nach Bericht zu US-Visa

    31. Jänner 2017, 15:44
    1 Posting

    Laut Medien neues US-Gesetz in Arbeit, das Vergabe von Visa an ausländische Fachkräfte deutlich erschwert

    Indische IT-Aktien haben am Dienstag deutlich an Wert verloren. Auslöser waren Medienberichte über ein neues Gesetz, das die Vergabe von US-Visa an ausländische Fachkräfte deutlich erschweren würde. Im Tagesverlauf notierte etwa TCS mit 5,5 Prozent im Minus, Infosys bei minus 4,5 Prozent, und Papiere von Tech Mahindra verloren zwischenzeitlich sogar 9,7 Prozent.

    130.000 Dollar

    Der Branchenindex BSE IT gab ebenfalls kräftig nach und notierte zwischenzeitlich mit 4,8 Prozent im Minus. Zum Börsenschluss konnten Index und Einzeltitel einen Teil der Verluste wettmachen, dennoch schloss der BSE IT mit einem Tagesverlust von 2,96 Prozent.

    Der Gesetzesentwurf, der am Dienstag dem Repräsentantenhaus in Washington vorgelegt wurde, schreibt demnach vor, das Mindestgehalt für Inhaber von Visa des Typs H-1B mehr als zu verdoppeln – von aktuell 60.000 US-Dollar pro Jahr auf mehr als 130.000 Dollar. Indische IT-Firmen setzen diese Visa häufig ein, um ihre indischen Mitarbeiter für US-Projekte in ihre dortigen Niederlassungen zu schicken. Stärkere Restriktionen könnten sie empfindlich treffen. Mehr als die Hälfte der indischen IT-Exporte gehen in die USA. (APA, 31.1. 2017)

    Share if you care.