Fasching: Pyrenäen-Dörfer vertreiben böse Geister

31. Jänner 2017, 13:21
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"Joaldunak" ziehen durch die Straßen

Bilbao – Im spanischen Baskenland sind schon jetzt die Narren los: In den Dörfern Ituren und Zubieta in den Pyrenäen ziehen wieder die "Joaldunak" durch die Straßen – Tänzer in ausgefallenen Trachten mit Westen aus Schaf-Fell, spitzen Hüten, Peitschen und Kuhglocken auf dem Rücken. Sie verkünden nicht nur den Beginn des Faschings, sondern sollen auch böse Geister vertreiben und den Frühling einläuten.

Die Dorfbewohner feiern traditionell zwei Tage lang – jeweils den Montag und Dienstag nach dem letzten Jänner-Sonntag. Zunächst marschieren die Bürger von ihren Dörfern aus aufeinander zu und besuchen sich anschließend gegenseitig in ihren Ortschaften. Zu dem bunten Treiben gehören auch Karnevalisten in Gruselkostümen. Mit Kettensägen ausgestattet tragen sie unheimliche Masken, die an Halloween erinnern. (APA, dpa, 31.1.2017)

  • Horror-Clown? Fast. Zu dem bunten Treiben gehören auch Karnevalisten in Gruselkostümen.
    foto: reuters/vincent west

    Horror-Clown? Fast. Zu dem bunten Treiben gehören auch Karnevalisten in Gruselkostümen.

  • Tänzer in ausgefallenen Trachten mit Westen aus Schaf-Fell, spitzen Hüten, Peitschen und Kuhglocken auf dem Rücken wollen böse Geister austreiben.
    foto: ap/alvaro barrientos

    Tänzer in ausgefallenen Trachten mit Westen aus Schaf-Fell, spitzen Hüten, Peitschen und Kuhglocken auf dem Rücken wollen böse Geister austreiben.

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