Wieder "erhebliche" Lawinengefahr in Vorarlberg

31. Jänner 2017, 10:34
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Neuschnee, Wind und Regen ließen die Lawinengefahr ansteigen

Bregenz – Mit Neuschnee, Wind und Regen sollte die Lawinengefahr in Vorarlberg am Dienstagnachmittag wieder auf "erheblich" (Stufe 3 auf der fünfgliedrigen Skala) ansteigen. Gefahrenstellen lagen vor allem oberhalb von 1.800 Metern, bereits einzelne Wintersportler seien in der Lage, Schneebretter auszulösen. In tieferen Lagen, wo es regnete, sei der Abgang von Nass- und Gleitschneelawinen möglich.

Steilgelände, Rinnen und Mulden

Andreas Pecl von der Landeswarnzentrale Vorarlberg wies für die Höhenlage über 1.800 Meter speziell auf kammnahes Steilgelände sowie eingewehte Rinnen und Mulden als besonders gefährdete Bereiche hin. Im Tagesverlauf sollten diese an Umfang und Verbreitung noch zunehmen. Oberhalb von 2.200 Metern galten schneearme Stellen und Übergänge von wenig zu viel Schnee als Gefahrenstellen.

Die Lawinengefahr werde sich in den nächsten Tagen nicht wesentlich ändern. "Sie wird in höheren Lagen durch Triebschnee geprägt, in tieferen Lagen bleiben Nass- und Gleitschneelawinen ein Thema", stellte Pecl fest. (APA, 31.2.2017)

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    foto: apa/barbara gindl
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